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  Hochzeitsbrauch, Hochzeitsbräuche  
     

 
Hier finden Sie eine Auswahl an Hochzeitsbräuchen.  
 
Wir möchten Ihnen auf dieser Seite einige Hochzeitsbräuche vorstellen, erklären und Ihre Herkunft erläutern. Viele Bräuche werden noch heute verwendet, ohne dass man die genaue Bedeutung von ihnen kennt. Hiermit ist ab sofort Schluss ;o). Viel Spaß beim Stöbern!
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(Infos rund um die Hochzeitszeitung!)
 
 

Übersicht der verschiedenen Hochzeitsbräuche


         
         
    Blumenkinder, Blumen streuen   Morgengabe
    Brautausstattung   Polterabend
 
Brautbecher   Reis werfen
    Brautjungfern und Brautführer   Regen am Hochzeitstag
    Brautkleid   Scheppernde Dosen
    Brautschleier   Schleier abtanzen oder Schleiertanz
 
Brautschmuck   Spalierstehen
    Brautschuhe   Strumpfband
    Brautschuh füllen   Tanne, Birke, Schräppeln
 
Gästebitter oder Hochzeitslader   Trauring
 
Hochzeitskutsche, Hochzeitsauto   Über die Schwelle tragen
    Kranz abtanzen   Vier Dinge für die Braut
         
         
         
       
 
       

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Spalierstehen

Will man dem Hochzeitspaar einen ganz besonderen Ehrenempfang darbieten, der sonst nur den hochgestellten Persönlichkeiten zuteil wird, dann gibt es zu beiden Seiten des Weges aus der Kirche oder dem Standesamt ein Spalier. Dabei bilden die Hochzeitsgäste zwei Reihen, durch die das Hochzeitspaar geht.

 
 
 
 
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Blumenkinder, Blumen streuen

Es hat etwas ganz romantisches, wenn das Brautpaar über die Blüten geht, die die Blumenkinder vor ihnen auf dem Weg gestreut haben. Durch die Blütenblätter werden die Fruchtbarkeitsgötter angelockt und sollen dem Paar reichlichen Nachwuchs bescheren.
 
 
 
 
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Brautbecher - Brautkelch

Der Brautbecher steht für die Liebe und die Hoffnung auf das große Glück in der Ehe. Er besteht aus zwei zusammenhängenden Bechern und muss nach der Trauung von den Brautleuten gleichzeitig geleert werden ohne einen Tropfen zu verschütten, so sagt es der Brauch. Der Bräutigam trinkt aus dem großen Becher und die Braut aus dem darunter hängenden kleineren Becher.
Weiter Informationen finden Sie hier: Brautbecher
 
  Brautkelch Kristall Brautbecher Zinn  
 
 
 
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Reis werfen

Aus dem asiatischen Raum kommt der Brauch des Reis werfen. Nach der Trauung wird das Paar von den Hochzeitsgästen mit losem Reis beworfen. (bitte keine Kochbeutel verwenden!) Auch dieser Brauch dient dem Symbol der Fruchtbarkeit. Zählt man anschließend die Reiskörner im Haar der Braut, ergibt dies die Anzahl der zu erwartenden Kinder.
 
 
 
 

Trauring

Die Brautleute tauschen den Trau- oder Ehering. Der Ring steht als Symbol der Ewigkeit auf der einen Seite und als Garant des Eheglücks auf der anderen. Er ist meist aus Gold, weil früher der Bräutigam eine Art Handgeld an den Vormund der Braut zahlen musste.
 
 
 
 
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Polterabend

Der Polterabend findet in der Regel ein oder zwei Abende vor der Hochzeit statt. Zum Polterabend wird nicht offiziell eingeladen, er wird nur bekannt gegeben. Der ursprüngliche Sinn des Polterns bestand darin, durch das Zerschlagen des alten Geschirrs böse Geister zu verscheuchen. Außerdem wird das Sprichwort: „Scherben bringen Glück“ in die Tat umgesetzt. Wichtig dabei ist nur, dass das Brautpaar die Scherben gemeinsam zusammenkehrt. (Hinweis der Redaktion: Kronkorken von Bierflaschen zwischen das Porzellan geschmissen, dann wird das Aufkehren richtig schwer!)
 
 
 
 
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Über die Schwelle tragen

Von den Armen des Bräutigams getragen, deutet der Schritt über die Schwelle ihres neuen Heimes auf den Beginn eines gemeinsamen und neuen Lebensabschnitts hin. Die Braut ist auf diese Weise sicher und wohlbehütet vor den Geistern, die unter der Türschwelle sitzen. Zudem ist es ein Beweis, dass sie auch zukünftig Schutz und Hilfe in den Armen des Bräutigams finden wird.
 
 
 
 
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Morgengabe

Die Morgengabe hat ihren Namen aus dem Brauch, dass der Mann ein Geschenk an die Ehefrau am Morgen nach der Hochzeitsnacht gab. Diese Gabe stand der Braut zur alleinigen Verfügung, sie wurde weder zur Mitgift noch zum Vermögen des Mannes gerechnet.
 
 
 
 

Gästebitter oder Hochzeitslader

Früher wurden die Einladungen zur Hochzeit mündlich von einem guten Freund des Brauthauses überbracht. In einem festlichen Gewand und ausgestattet mit einem Stab, der mit bunten Bändern verziert war, ging der Hochzeitslader durch den Ort. Er klopfte an die Haustür und trug ein Gedicht oder eine Anekdote vor und überbrachte den Bewohnern die frohe Kunde, dass eine Hochzeit gefeiert würde und sie als Gäste geladen sind. Während der Hochzeit selbst, unterhielt er die Hochzeitsgesellschaft mit Liedern und Versen, sorgte für die gute Stimmung, half bei der Organisation mit und passte auf, dass keiner über die Strenge schlug. Auch heute gibt es die Gästebitter oder Hochzeitslader noch. Und da sie sich mit allen Bräuchen sowie der Organisation von Hochzeiten auskennen, sind sie willkommene Helfer.
 
 
 
 

Tanne, Birke, Schräppeln

Je nach Region kommt der Brauch des Tanne oder Birke Schlagens oder des Schräppelns vor. Einige Tage vor der Hochzeit versammelt sich eine fröhliche Runde, bei der allerdings der Bräutigam sowie die beste Freundin der Braut nicht fehlen dürfen. Vorher sollte der Revierförster gefragt werden, damit es mit der Fällgenehmigung auch klappt. Bewaffnet mit Axt, Säge und einem Karren und mindestens einer Getränkekiste geht’s los ins Grüne, um für die Haustür des Brautpaares, die Kirche oder Gaststätte je zwei Bäume zu holen, die nach dem Aufstellen mit roten Tüchlein oder weißen Schleifen geschmückt werden. Die Farbe rot soll dem Paar Glück bringen und entfaltet eine schützende Wirkung gegen böse Geister. Eine Girlande aus Tannengrün oder bunte Blumenkränze können als Ersatz für die Bäume dienen, wenn man in der Stadt wohnt und keinen „Wald“ zur Verfügung hat. Der Tag der Eheschließung ist schließlich die „Grüne Hochzeit“. Um die Liebesgöttin Venus auf das Paar aufmerksam zu machen, kann man in die Girlanden Myrte einflechten. Die Myrte steht für dauerhaftes Liebesglück, symbolisiert Lebenskraft gepaart mit Gesundheit und ist der Göttin Venus geweiht. Die Myrte findet man deshalb auch im Brautstrauß oder im Haarschmuck der Braut.
 
 
 
 

Brautkleid

Bis Anfang 1900 in der Farbe schwarz gehalten, steht seit dem die Farbe Weiß als Symbol für Unschuld und Liebe. Selbst wenn die Braut sehr gut mit Nadel und Faden umgehen kann, sollte sie auf das Schneidern des eigenen Hochzeitskleides verzichten, denn jeder Stich bringt Tränen und Unglück. Der Ursprung dieses Aberglaubens kommt aus der Zeit, da der Bräutigam das Brautkleid bezahlen musste. Wenn er jedoch ein „armer Schlucker“ war, so blieb der Braut nichts anderes übrig, als ihr Kleid selber zu nähen. Die Ehe stand also unter dem Unglückszeichen der Armut des Bräutigams. Der Bräutigam darf das Hochzeitskleid erst am Tag der Trauung sehen. Der uralte Mythos des Heimlichen, des Versteckens und Verbergens des Liebesglückes vor den bösen Dämonen und Geistern spielt hierbei wiederum eine Rolle. Wichtig ist auch, dass das Hochzeitskleid erst am Tag der Trauung fertig wird. Und das bei dem heutigen Trubel in der Vorbereitungszeit. Vielleicht ist da aber noch schnell ein Knöpfchen anzunähen oder aber ein Fädchen abzuschneiden, damit hält man auch diese Tradition ein. Noch etwas dazu: die Braut soll erst in den Spiegel schauen, wenn alles perfekt ist – vorheriges Blinzeln zum Spiegel bringt leider auch Unglück. Also: „ Augen zu!“
 
 
 
 

Brautschuhe

Wer sich als Bräutigam eine fleißige, tüchtige Hausfrau zur Braut nehmen möchte, erkennt dies am Wert der Brautschuhe. Denn die Braut sollte das Geld für den Brautschuhkauf früher Pfennig für Pfennig zusammensparen. Und dazu gehörte sehr viel Fleiß. Je mehr Pfennige zusammengespart waren, desto teurere Brautschuhe konnte sie sich leisten und umso größer das Glück. Heute haben die Fachgeschäfte Verständnis für diesen Brauch – jedoch nehmen sie jetzt eher Cent Stücke als Pfennige. Außerdem verhindern die von der Braut selbst gekauften Schuhe, dass sie dem Bräutigam noch vor der Hochzeit davon läuft.
 
 
 
 

Brautschmuck

Auf echte Perlen als Kette, Kollier, Ohrstecker, im Haarschmuck oder als Verzierung der Stickerei am Kleid sollte man verzichten, denn jede Perle steht für Tränen in der späteren Ehe.
 
 
 
 
 

Brautschleier

In der römischen Antike war der Schleier nicht weiß, sondern feuerrot. Erst durch das Christentum wurde die Farbe des Schleiers weiß und zum Symbol der Jungfräulichkeit. Damit die Geister nicht vor der Hochzeit auf böse Gedanken kommen, versteckt sich die Braut bis zum Ja-Wort hinter dem Schleier. Erst danach darf ihn der Bräutigam lüften. Zur Anprobe des Schleiers bitte keine Freundin probieren lassen! Denn trägt eine andere den Schleier, so wird diese Frau den Bräutigam verführen. Hier ist also Vorsicht geboten.
 
 
 
 
 
 

Hochzeitskutsche, Hochzeitsauto

Es ist absolut romantisch in einer mit Blumen geschmückten weißen Hochzeitskutsche mit edlen Pferden davor und einem Kutscher in Frack oder Anzug die Braut von zu Hause abzuholen, um gemeinsam zum Standesamt oder zur Kirche zu fahren. Vor allem ein Liebesbeweis, wenn es die erste Überraschung für die Braut am Hochzeitstag ist. Genauso verhält es sich mit einem Hochzeitsauto. Der Grundsatz ist hier ebenfalls, der Bräutigam darf nicht ans Steuer, sondern er gehört nach hinten zu seiner Braut. Ein Vorteil besteht darin, dass der Chauffeur hoffentlich den Weg kennt und nicht so nervös ist, wie der Bräutigam und so ein Verkehrsunfall verhindert werden kann. Natürlich gehört Blumenschmuck auf das Hochzeitsauto. Nur bitte bedenken, dass manche Motorhauben nicht magnetisch sind und der Blumenschmuck besser mit einem Saugfuß ausgestattet ist anstatt mit einem Magneten.
 
 
 
 
 
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Scheppernde Dosen

Nach der Trauung dürfen die Hochzeitsgäste leere Dosen mit einem Seil zusammenbinden und befestigen diese am Hochzeitsauto. Bei einer Hochzeitskutsche sollte man vorher den Kutscher fragen, ob die Pferde das „Scheppern“ gewöhnt sind. Auf dem Weg zu den Feierlichkeiten ertönt dann das „Scheppern der Dosen“ meist in Kombination mit dem Hupkonzert der Gästekolonne und jedermann weiß und kann’s hören, dass hier gerade ein frisch vermähltes Brautpaar fährt. Der Lärm ist ebenfalls ein gutes altes Mittel, die bösen Geister am Hochzeitstag zu vertreiben.
 
 
 
 
 
 

Brautschuh füllen

Am Abend der Hochzeitsfeierlichkeiten entwendet jemand der Braut heimlich einen Schuh. (Am besten geht das nach einem flotten Tanz, wenn die Braut sich ausruht und ihre Schuhe auszieht, damit sich die zarten Füße kurz erholen können.) Der geraubte Schuh wird sodann mit Blumen gefüllt und neben ein volles Glas Wein gestellt. Bevor die Braut den Schuh wieder bekommt, müssen die Brautleute das Glas gemeinsam austrinken. Mit diesem Brauch wird die Gesundheit des Paares erhalten.
 
 
 
 
 
 
 

Kranz abtanzen

Nicht jede Braut hat einen Schleier. Als Zierde zur Hochzeit kann man auch einen Blütenkranz im Haar tragen. Dieser Kranz wird ebenfalls um Mitternacht abgetanzt. Dazu tanzt die Braut mit geschlossenen Augen und diesmal bilden die Männer einen Kreis um sie. Die unverheirateten Frauen versuchen, den Kreis der Männer zu durchbrechen. Dabei steht das Durchbrechen des Kreises als Symbol für den Abschied der Jungfräulichkeit. Wer von den Damen diese erste Aufgabe geschafft hat, muss als zweite Aufgabe versuchen, ein Stückchen des Blütenkranzes zu erwischen. Wer kein Stück erwischen kann, der ist nach alter Überlieferung zur Ehelosigkeit verdammt. Früher war dies kein leichtes Schicksal.
 
 
 
 
 
 
 

Schleier abtanzen oder Schleiertanz

Der Schleiertanz beginnt zu Mitternacht. Hintergrund dieses Brauches ist die Ermittlung der Frau, die als Nächste heiraten wird. Schlägt es Mitternacht muss die Braut auf die Tanzfläche. Die Trauzeugin löst ihr den Schleier, gibt ihn in die Hand der Braut und verbindet ihr die Augen. Die unverheirateten Damen tanzen nun um die Braut herum und sie muss versuchen, eine davon zu erwischen, sie festzuhalten und der Dame den Schleier aufsetzen. Danach kann man sich also auf die nächste Hochzeit freuen. Eine andere Variante (die etwas sportlichere) des Schleier abtanzen läuft wie folgt ab: ebenfalls um Mitternacht auf der Tanzfläche versammeln sich alle unverheirateten Freundinnen und Frauen der Festgesellschaft um die Braut, stürzen sich auf sie, nehmen der Braut den Schleier ab und reißen sich jeweils ein Stück davon ab. (Hier vielleicht ein Tipp der Redaktion: am besten einen separaten Schleier verwenden, falls man den „guten“ noch mal braucht und er sollte leicht abzunehmen sein wegen der Verletzungsgefahr). Durch die vielen Stücke des Schleiers verteilt sich der reiche Segen, den das Brautpaar an diesem besonderem Tag erfahren hat, auf jede Besitzerin eines Schleierstückchens.
 
 
 
 
 
 
 

Something old, something new, something borrowed, something blue and a silver sixpence in your shoe oder Vier Dinge für die Braut, Brautausstattung

Aus dem Englischen kommt ein alter Brauch (er geht bis in die Viktorianische Zeit zurück), den man auch bei uns kennt jedoch eher unter „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ braucht die Braut. Das Ende des englischen Originals ist bereits in Vergessenheit geraten „… and a silver sixpence in you shoe“ und eine Silbermünze in deinem Schuh. Die Silbermünze wurde im linken Schuh der Braut platziert und steht für finanziellen Wohlstand, Freude und Glückseeligkeit in der Ehe. Das Alte steht für die Fortführung der Familientraditionen, aber auch für das vergangene Leben der Braut. Das Neue gilt als Zeichen für Optimismus und für ihren neuen Lebensabschnitt. Hierzu gibt es unterschiedliche Überlieferungen. Das Alte und das Neue können aber auch den Übergang vom ledigen in den verheirateten Zustand symbolisieren. Das Geliehene steht als Glücksbringer und für Freundschaft. Die Farbe Blau für Dauerhaftigkeit und Treue. Das Blaue wird ebenfalls mit der Jungfrau Maria in Verbindung gebracht. Blau wurde als die Farbe der Reinheit und Treue in biblischen Zeiten gesehen und ist die Farbe des glücklichen Ehelebens seit über 600 Jahren. Das Alte ist oft der Familienschmuck oder der Brautschleier der Mutter, das Neue ist das erworbene Brautkleid, das Geliehene eine Tasche oder die Handschuhe der Freundin und das Blau ist meist ein Strumpfband.
 
 
 
 
 
 
 

Brautjungfern und Brautführer

Um die bösen Geister am Hochzeitstag in die Irre zu führen, erscheint das Brautpaar umgeben mit Brautjungfern und Brautführern. Diese jungen Paare, die meist aus Freundinnen und Freunden, jüngeren Geschwistern oder anderen Verwandten des Hochzeitspaares bestehen, führen den Hochzeitszug an, damit die Geister nicht erkennen können, wer denn von diesen hübschen Pärchen das Brautpaar ist. Die Brautjungfern und Brautführer trugen früher ähnliche, fast gleiche Kleider und Anzüge wie das Brautpaar selbst. Heute wird die Form und Farbe der Kleider der Brautjungfern auf einander abgestimmt ebenso die Anzüge der Herren Brautführer. Dadurch sieht der Hochzeitszug besonders festlich aus.
 
 
 
 
 
 
 

Regen am Hochzeitstag

Seien Sie nicht traurig wenn es an ihrem Hochzeitstag regnet, denn der Volksmund behauptet: „Wenn es regnet am Altar, bringt das Glück für viele Jahr`.“ Wenn es also bei der Hochzeit regnete, war dies Segenreich. Bei diesem Brauch ging es weniger um den Geldsegen, vielmehr stand hier der zukünftige Kindersegen des Brautpaares im Vordergrund.
 
 
 
 
 
 
 
 

Das Strumpfband

Das Strumpfband in der Farbe blau gehört zu dem englischen Brauch und entspricht damit der traditionellen Braut-Ausstattung. Da die Damen der Gäste mit dem Brauch des Brautstraußwerfens bereits wissen, wer als Nächste heiratet, wird das Strumpfband denjenigen Mann ausmachen, der als nächster Bräutigam werden wird. Spät am Abend der Feierlichkeiten nimmt der Bräutigam seiner angetrauten Frau das verführerische Strumpfband ab, wobei diesmal die Männer einen Kreis um das Brautpaar bilden. Der Bräutigam schließt die Augen und wirft das Strumpfband in die Menge. Der Mann, der es fängt, wird schon bald heiraten.
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
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